
Österreichisches Filmmuseum
Samstag, 18. Juni 2005, 15 Uhr
Moderation: Claudia Slanar
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Das Programm widmet sich dem Surrealismus und seiner historischen Rolle, die sozialen Rituale und kollektiven Sehnsüchte der modernen Welt sichtbar zu machen und zu persiflieren. Der erste Teil des Programms präsentiert eine Auswahl an künstlerischen Kurzfilmen und Klassikern des Avantgarde-Kinos, die sich auf unterschiedliche Weise der Mittel von Ironie und räumlichen Anachronismen bedienen. Den zweiten Teil bilden die ersten fünf Filme von Peter Weiss, entstanden 1952-55. Die von Weiss als Skizzen bezeichneten, stark surrealistisch inspirierten Filme handeln vom Gefühl des Fremdseins und dem Wunsch nach Befreiung. Weiss' filmisches Werk der 1950er Jahre markiert den Übergang von der malerischen zur hauptsächlich schriftstellerischen Arbeit des Künstlers.
(Florian Wüst)
Filmprogramm
Percy Stow
The Unclean World (1903)
s/w, 2 min (16 B/sek)
James Broughton
Mother's Day (1948)
s/w, 22 min
Maya Deren
At Land (1944)
s/w, 15 min
Georges Franju
Hôtel des Invalides (1951)
s/w, 22 min, Frz. OmeU
Öyvind Fahlström
Mao-Hope March (1966)
s/w, 5 min
Peter Weiss
Studie I (Uppvaknandet/Das Aufwachen) (1952)
s/w, 6 min
Peter Weiss
Studie II (Hallucinationer/Halluzinationen) (1952)
s/w, 5 min
Peter Weiss
Studie III (1953)
s/w, 5 min
Peter Weiss
Studie IV (Frigörelse/Befreiung) (1954)
s/w, 9 min
Peter Weiss
Studie V (Växelspel/Wechselspiel) (1955)
s/w, 9 min