Deutschland als Baustelle und Bruchstelle der Moderne. Persistence wurde 1991/92 nach dem Fall der Mauer in Berlin gedreht, verwendet aber auch Ausschnitte aus Rossellinis Germania anno zero und farbenprächtige Berlin-Aufnahmen der US-Armee aus den Jahren 1945/46: Ruinenfilme. Im Wechselspiel mit Walter Benjamins Geschichtstheorie und Tagebüchern aus der Nachkriegszeit (u.a. von Janet Flanner und Max Frisch) entsteht eine tiefgreifende Meditation über die „Seele der Geschichte“. brd und ddr denken – vor dem Hintergrund der im Krieg zerstörten Städte – über ein wesentliches Leitmotiv deutscher Modernisierungsgeschichte(n) nach: den Stadtraum, seine Dynamik und deren Ästhetisierung. Filmprogramm Daniel Eisenberg Persistence (1997) Farbe und s/w, 86 min Hannes Böck brd (2003) Farbe, 25 min Hannes Böck ddr (2005) Farbe, 40 min, Uraufführung |
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