Das Medium Film wurde aus dem Geist der Moderne geboren und hat das 20. Jahrhundert geprägt wie keine andere Ausdrucksform. Die zeitgenössische Kunst, die sich verstärkt mit der Moderne beschäftigt, landet somit fast zwangsläufig beim Film und seiner Geschichte. Das Ausstellungsprojekt trägt diesem Phänomen Rechnung: Sechs KünstlerInnen wurden eingeladen, Programme mit historischen und aktuellen eigenen sowie fremden Filmen zu konzipieren.Florian Pumhösl, Josef Dabernig, Lotte Schreiber, Marko Lulic, Florian Wüst und Hannes Böck – allesamt angesiedelt im Spannungsfeld von Film und bildender Kunst – werfen ihren subjektiven Blick auf Aspekte der Moderne im Film. Dabei kommen Klassiker (von Sergej Eisenstein, Hans Richter, Maya Deren, Georges Franju oder Zelimir Zilnik) ebenso zur Aufführung wie „geheime Meisterwerke“ und zeitgenössische Arbeiten (z. B. von Peter Weiss, Öyvind Fahlström, Jack Goldstein, Deimantas Narkevicius, Hy Hirsh oder den Gebrüdern Whitney). Viele dieser Filme werden zum ersten Mal in Österreich gezeigt; Josef Dabernigs neues Werk Lancia Thema und Hannes Böcks ddr erleben ihre Uraufführung. Der Kauf einer „Re: MODERN“-Eintrittskarte von Filmmuseum oder Künstlerhaus berechtigt auch zu einem einmaligen Besuch beim Veranstaltungspartner im Rahmen des „Re: MODERN“-Projekts. |
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